18.-28.08.2012 Kroatien - Camping San Polo

das fängt ja gut an...

Unser Jahresurlaub führt uns wieder mal nach Kroatien.

 

Wir wollen eigentlich nicht so weit in den Süden fahren, entschließen uns deshalb "nur" bis Istrien zu fahren.

Über unsere Lieblings-Campingplatz-Bewertungsseite www.camping.info haben wir dann den Campingplatz San Polo nahe Rovinj herausgesucht.

Ursprünglich, nicht zu groß und mit Möglichkeit, unser Schlauchboot an die Boje zu legen.

 

Leider wirds nix mit "schnell mal nach Istrien fahren", da uns ein riesiger Stau ab Koper einige Stunden aufhält. Es geht nur ab und zu und dann nur im Schritttempo weiter. 

Und so sind wir ca. 12 Stunden unterwegs!

Da hätten wir auch weiter in den Süden fahren können.

 

 

Aber irgendwann kommt man ja immer an, und der Platz ist auch OK, zwar eher wenig Schatten, aber dafür groß und Nähe zum Meer - leider kein direkter Blick aufs Meer.

 

Der Campingplatz ist noch recht ursprünglich, so wie wir es lieben. Die Parzellen sind teilweise noch "wild", manchmal etwas uneben - natürlich halt.

 

Das Womo steht schnell, am nächsten Tag wird das Schlauchi aufgebaut und mit vereinten Kräften dann Richtung Strand gebracht. Eine Boje muss/darf/kann man selber setzen und kostet auch nix - absolut fair!

 

Da wir letztes Jahr Probleme mit dem Aussenborder hatten, der Kundendienst aber nix feststellen konnte, bin ich sehr skeptisch bei der ersten Ausfahrt, ob alles glatt geht.

 

Da wir sowieso zum Anmelden und Tanken müssen, fahre ich mit Daniel und bangem Gefühlr ca. 15km Richtung Hafen von Rovinj - der einzigen Tankstelle weit und breit.

Wir treffen Vorbereitungen für den Fall der Fälle, nehmen Handy, Abschleppseil etc. mit.

Die Fahrt geht gut und freudig kehren wir nach ca. 3 Std. wieder zum Campingplatz zurück.

 

Komisch ist es aber schon, dass sich unser Motor selber repariert haben soll - ich bin immer noch unruhig.

 

Nächster Tag: Wir beschließen in der Nähe des Strandes den Streßtest für unser Boot/Aussenborder zu machen, indem wir Wakeboarden gehen.

Schon beim ersten Anzug vom Seil, um Daniel aus dem Wasser zu ziehen, tritt das Problem (durchdrehender Motor/Schraube) wieder auf! - Also doch nix mit Selbsheilung des Motors!

 

Es bleibt mir nur noch eine Hoffnung! Es könnte die Schraube (Propeller) sein.

Direkt auf dem Wasser nehme ich die Ersatzschraube und tausche sie mit der Originalschraube aus. 

Und siehe da! Es klappt wunderbar! Wir können Wakeboarden und Fullspeed fahren!

Perfekt! Jetzt bin ich beruhigt, da der Fehler gefunden und behoben ist.

 

Der Rest des Urlaubs verläuft nach gewohntem Prinzip aus einer Mischung von Bootfahren, Chillen, Lesen, Essen, Kartenspielen usw.

Früh morgens, gegen 6.00 Uhr starte ich wieder mein Lauftraining, schließlich muss ich bis in 6 Wochen fit sein für den Halbmarathon :-))

Auch Daniel schließt sich dem Lauftraining an.

Ich genieße es, nach dem Laufen im Meer zu baden, danach zu frühstücken und dann den Tag zu beginnen.

 

Mein langjähriger Freund Wolfgang ist zufällig auch in der Nähe, besucht uns mit Claudia und Sohn Fabio. Wir testen gemeinsam das Wakeboarden, bis die Arme glühen.

 

Wir erleben sogar einen Tag mit Regen! Gut für die Natur und auch uns macht die Abkühlung überhaupt nichts aus - auch wenn die Temperatur von über 30 Grad plötzlich auf 18 Grad abfällt. Positiver Nebeneffekt: es staubt nicht mehr :-))

 

In diesem Urlaub reift dann der Gedanke, das Schlauchboot zu verkaufen und dafür einen Roller anzuschaffen.

Das Boot ist immer mit viel Arbeit verbunden, für uns beiden "Alten" ist der Aufwand einfach zu hoch und ist schließlich auch zu groß.

Zudem haben wir bemerkt, dass wir mit dem Wohnmobil bei dieser Art von Urlaub nicht mobil genug sind, um einzukaufen oder mal die weitere Umgebung zu erkunden. Mit dem Fahrrad wäre es teilweise zu weit und auch zu gefährlich - Radwege gibt es in Kroatien so gut wie keine.

Und Rollerfahren soll ja auch daheim Spaß machen.

 

Link zum Campingplatz

 

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