Erfahrungen im Bereich Zubehör

Drehzahlmesser im Cockpit

Standard Kombiinstrument mit Tacho, Uhr, Tank- und Kühlwasseranzeige - aber kein Drehzahlmesser
Standard Kombiinstrument mit Tacho, Uhr, Tank- und Kühlwasseranzeige - aber kein Drehzahlmesser

April 2015 - ohne Drehzahlmesser geht´s nicht!

Ein alter Spleen aus meiner Auto-Jugendzeit lässt mich auch beim Reisemobil nicht los.

Ich brauche einfach in der Tachoeinheit einen Drehzahlmesser. Sonst ist die Technik nicht komplett! Aber es darf auch keines dieser Aufbauinstrumente sein - ist einfach zu unprofessionell und hässlich.

Also muss was integriertes her. Vor längerer Zeit habe ich über ebay schon gesucht und dann auch ein sogenanntes Kombiinstrument mit Drehzahlmesser gefunden und das sogar zu einem günstigen Preis.

 

Die erste Hürde war also genommen. Da sollten aber noch mehrere Hürden auf mich warten!

 

Im Sprinterforum (www.sprinter-forum.de) habe ich mich schlau gemacht und erfahren, dass ich vermutlich noch eine Leitung für das Drehzahlsignal ziehen muss.

 

Gar nicht so einfach, das herauszufinden, obwohl ich eine Reparaturanleitung habe, die auch den Stromlaufplan enthält.

Ich entscheide mich dann, von der Diagnosesteckdose vom Pin 5 das Signal abzufassen und ziehe ein Kabel zum Kombiinstrument (KI) hoch.

 

Hürde Nr. 3:

Das KI ist mit 2 Steckern angeschlossen. Einem weißen und einem schwarzen. Das sind Spezialstecker und einfach so mal schnell hier einen zusätzlichen Pin zu integrieren ist nicht möglich, bzw. zu aufwändig.

Ich zerlege das KI und löte auf der Platine am Pin 6 das Kabel an, dass ich dann an der Rückwand des Tachogehäuse durch eine kleine Bohrung herauslasse. Einen kleinen Stecker angecrimpt und schon steht die Verbindung.


Hürde Nr. 4 wartet dann noch auf mich!

Der Original KM-Stand beträgt zu diesem Zeitpunkt 142181 km. Der Tauschtacho zeigt jedoch einen KM-Stand von mehr als 188.000 km.

Will ich natürlich nicht. Bei einem evtl. Wiederverkauf glaubt doch kein Mensch, dass das Womo eigentlich über 40 TSD km weniger drauf hat. Dann auch noch die Versicherung, die ja jedes Jahr den Kilometerstand wissen will.

Meine erste Hoffnung, hier einfach das KM-Display umzubauen und damit den Original KM-Stand zu haben, zerschlägt sich sofort, als ich nach studenlangem Zerlegen und Aus- und wieder Einbau dann doch den zu hohen Tachowert wieder drin habe.

Ist also nicht im Display gespeichert, sondern vermutlich auf einem Chip auf der Platine.

Auf Nachfrage im Sprinterforum bestätigt sich mein Verdacht und es kommt sogar noch unheilvoller. Der KM-Stand kann nachträglich nicht geändert werden. Alleine schon um Betrugsversuche zu unterbinden.


Also alles umsonst? Ich recherchiere und finde eine Adresse im Internet, die versprechen, den Tachostand anpassen zu können.

Nicht in Deutschland, da dies hier seit 2005 strafbar ist. Aber anscheinend geht das im Ausland noch.

Ich will ja nicht bescheissen, sondern einfach nur meinen orignalen Stand wieder haben.

Mit bangem Hoffen schicke ich das komplette Teil dort hin und warte auf das Ergebnis.

Tja und momentan heißt es warten, bis das neue Kombiinstrument wieder von der Justierung zurückkommt...

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Sitzgruppe im neuen Design

Die Sitzgruppe im Original 1998er Design
Die Sitzgruppe im Original 1998er Design

April 2015 - neue Polster braucht das Land - äh ...  Wohnmobil

 

Da die Sitzpolster noch im Originalzustand seit 1998 waren, wurde es jetzt doch mal Zeit, diese zu erneuern.

Richtig aufgefallen ist es uns erst, nach dem Vergleich mit dem "doppelten Lottchen", sprich dem gleichen Wohnmobil von Petra und Stefan (siehe hier).
Erst da haben wir bemerkt, wie abgewohnt unsere Sitzmöbel sind.

Also Recherche im Internet und in der Umgebung betrieben, um mal zu checken, was sowas kostet.

Die ersten Preise mit weit über 1.000,-- Euro schrecken uns dann doch.

Aber wir geben nicht auf und siehe da, der Polsterer im Ort macht uns nicht nur ein verführerisches, günstiges Angebot, sondert liefert dann auch noch eine super Arbeit ab.

Alleine die Farbe und Musterkombination hat uns dann noch beschäftigt und es wurden mehrere Musterordner gewälzt. Zuerst war ein Blauton der Wunschkandidat, aber letztlich ging es dann in Richtung schwarz. Wir wichen auch von der einfarbigen Ausstattung ab, damit es nicht zu duster wurde. Sitzpolster uni und die Rückenlehnen und Wandverkleidung dann gemustert.


Es mussten dann nicht nur die Sitzpolster raus, sondern auch die Verkleidung an der Dinette, sowie eine kleine Verkleidung am Festbett, sowie an den ausziehbaren Verlängerungsteilen.

 

Fotos dazu:

Zum Abbau der Verkleidung müssen zuerst kleine Polsterknöpfe entfernt werden, die jedoch nur mit leichter Drehung abgezogen werden. Hier ist sogar der Polsterstoff aufgezogen.

Wir überlegen, wie wir das mit dem neuen Stoff machen sollen, da hat Monika die rettende Idee!

Gut, dass wir uns für schwarz entschieden haben, denn dadurch kann durch einfaches Einfärben mittels schwarzen Edding das Problem einfachst gelöst werden - und kostet nix.

Alles andere geht dann einfach über die Bühne, da per  Schrauben befestigt. 

Dann alles zum Polsterer bringen, einige Zeit warten und dann kommen die neu bezogenen Polster zurück und warten auf die Montage.

Wir sind selber sehr gespannt, wie unsere Farbwahl wohl wirken wird.


Und so sieht´s jetzt aus:

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neues Navi - oder die Qual der Wahl

unser Falk F6 Navi
unser Falk F6 Navi

So, nachdem unser Navi uns zum wiederholten Male geärgert hat, haben wir uns entschlossen, ein neues, aktuelles Navisystem anzuschaffen.

 

Es macht einfach keinen Spaß, wenn das Navi seine Grundfunktion nicht erfüllt. Entweder wurden wir wild in der Gegend herumgeschickt, beim Berechnen der neuen Route dauerte es ewig, oder es hing sich ganz auf.

Zu seiner Verteidung muss ich dem Falk Navi (F6) zugestehen, dass es schon einige Jahre auf dem Buckel hatte und auch die Karten nicht mehr aktuell waren.

 

Ein Update für die Karten wäre fast so teuer wie ein neues Navi - Falk will dafür 60,-- Euro haben.

Und das dann ca. 3-4x im Jahr!

 

Wenn man dann bedenkt, was die heutigen Navis alles an Funktionen und auch Geschwindigkeitsvorteilen bieten, fiel uns die Entscheidung nicht mehr schwer, das gute Falk in Rente zu schicken.

 

 

Quelle: ADAC - im Test 13 Navisysteme
Quelle: ADAC - im Test 13 Navisysteme

Aber welches nun nehmen?

Die Fragen, die dabei unweigerlich auftauchen:

- Welche Größe? ( erhältlich von 4,3" bis 7")

- Welcher Hersteller? (Falk, TomTom, Becker, Garmin, Navigon, ...)

- Welche Art? (speziell für Womo, PKW, oder Software für Smartphone/Tablet?)

- Preis? (von 99,-- Euro bis über 500,-- Euro)

Eins stand schon fest: Ausschließlich ein Navi mit lebenslangem, kostenlosen Kartenupdate!

Alles andere geht zusehr ins Geld und ist nur nervig.

 

 

Im Internet habe ich schon mal die Grobinfos eingeholt und somit die Auswahl etwas eingegrenzt:

- Größe 5" oder 7"

- Hersteller: TomTom, Falk, Navigon oder Garmin

- auf alle Fälle ein reines Navigationssystem

- Preis unter 300,-- Euro

 

Die 7" Versionen und auch die Womo-Versionen sind dann schnell mal durchs Raster gefallen, da zu teuer, zu groß und wir das Navi auch im PKW von Monika oder Sohn Daniel nutzen wollen.

 

Eine gute Informationsquelle sind auch die bekannten Online-Anbieter. Vor allem dann, wenn Produktbewertungen von Kunden mit dabei sind.

Dann auch mal die Bewertungen mit 1 Stern (also die schlechten) durchlesen, da steht oft interessantes drin. Wichtig ist auch das Verhältnis von voller Punktzahl zu minimaler Punktzahl.

Bei 3000 und mehr Bewertungen und 50 negativen Stimmen, ist das akzeptabel.

Bei 100 Bewertungen un 20 negativen, wäre ich schon vorsichtiger.

 

Die letzte Entscheidung haben wir dann in einem der Retailmärkte getroffen, da hier doch eine große Auswahl und somit Vergleichsmöglichkeit vorhanden ist.

 

Für mich hat sich Garmin als Favorit herauskristallisiert. Zum einen, weil ich mit Garmin gute Erfahrungen gemacht habe (Etrex H fürs Boot), Garmin als Hersteller auch vertraue und in den Tests nicht wirklich gravierend negatives entdeckt habe.

 

Eigentlich war das Modell nüvi 2598 mein Liebling, aber beim Test im großen Markt ist uns dann das Modell nüvi 3597 aufgefallen.

Der Bildschirm hat uns sofort gefallen, da viel klarer und schärfer, zudem leichter zu bedienen.

Die technischen Daten haben das bestätigt:

Glasdisplay (statt Folie) mit kapazitivem Touch (wie iPad & Co) statt resistiver und von der Auflösung 800x480 statt 480x272 (wie die meisten Navis)

 

Im Preis auch noch gesenkt und somit unter der 300,-- Euro Marke - gekauft!

 

 

 

nüvi 3597 LMT - Quelle: www.garmin.de
nüvi 3597 LMT - Quelle: www.garmin.de

Hier die technischen Eckpunkte:

  • 5-Zoll-Display mit hoher Auflösung, wählbarer Ausrichtung und 2-Finger-Zoomfunktion
  • Detailkarten mit kostenlosen lebenslangen¹ Updates
  • Garmin Real Directions mit Garmin Real Voice
  • Kostenlose unbegrenzte² Verkehrsfunklizenz
  • Sprachsteuerung und Unterstützung von Bluetooth und Smartphone Link

Weitere Infos unter: http://www.garmin.com/de-DE

 

 

 

Einziger, kleiner Wermutstropfen: Es ist keine Tasche im Lieferumfang!

Schade eigentlich. Bei einem hochwertigen Gerät hätte ich das eigentlich erwartet.

So profitiert halt die Zubehörindustrie auch noch davon :-)

 

 

"altes" Falk links, neues Garmin rechts
"altes" Falk links, neues Garmin rechts

Hier mal zum Vergleich.

Was auf dem Foto nicht wirklich rüberkommt ist der massive Unterschied bei der Bilddarstellung.

Das Garmin (rechts) hat durch sein Glasdisplay und der doppelten Auflösung ein weitaus klareres Bild.

Der Größenunterschied von 4,3" (Falk) zu 5" (Garmin) fällt dagegen kaum ins Gewicht.

 

 

Optisch ist das Garmin auf alle Fälle um Klassen schöner und hinterlässt einen edlen Eindruck.

 

Von den Praxiserfahrungen werden wir dann natürlich noch berichten!

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Autoradio

Natürlich ist auch im Wohnmobil ein Radio, möglichst mit CD, für die Beschallung ein Muss - zumindest für uns.

 

Besondere Anforderungen sind dabei im Wohnmobilbetrieb zu beachten:

- meist größere Umgebungsgeräusche, gerade bei älteren Modellen, während der Fahrt

- Guter Sound auch im Standbetrieb, also nicht nur Frontlautsprecher

- Die Musiksammlung von zuhause wäre genial

- einfache Bedienbarkeit auch aus dem Wohnbereich

- evtl. Freisprecheinrichtung für Mobiltelefon

- Darstellung von Videokamera, um keinen zweiten Monitor einsetzen zu müssen

 

Meist beginnt die Beschallung mit einem "normalen" Autoradio. So auch bei uns.

Wir hatten noch einen Blaupunkt Pasadena mit CD übrig und ich war der Meinung, der reicht locker.

 

Mit 4x25 Watt sollte er auch später mit Lautsprechern im Sitzbereich aufgerüstet werden.

 

Das Radio hat zwar ein CD-Laufwerk, unterstütz aber kein MP3. Also musste noch ein CD-Wechsler her, den ich auch flux gleich nach Kauf des Womo hinter dem Fahrersitz verbaut hatte.

 

Enttäuscht war ich dann von der Radio-Empfangsleistung, hab extra eine Windschutzscheibenantenne (was für ein Wort!) - die gute von Hirschmann - verbaut, aber immer noch keinen guten Empfang.

Zudem konnte ich immer noch kein MP3 hören, hatte auch keine Möglichkeit einer Freisprecheinrichtung.

 

Kurzum: 

Der Gedanke reifte immer mehr, dass ein anderes Autoradio hermusste.

 

Aus früheren Zeiten war mir die Marke "Alpine" noch ein Begriff und ein Freund, der mal in der CAR-HIFI Branche tätig war, empfahl mir dann den CDE-173-BT.

 

Alpine CDE-173BT
Alpine CDE-173BT

Die technischen Eckdaten:

4x 50Watt Ausgangsleistung

Bluetooth für Medien

USB-Eingang mit Ladefunktion

volle MP3 und sonstige Soundformatunterstützung

integrierte Bluetooth Freisprecheinrichtung (Mikro enthalten!)

optional: Fernbedienung

....

 

Das Beste ist der Preis!

139,-- Euro inkl. MWST + 20 Euro für die Fernbedienung

 

Ruckzuck war der altgediente Blaupunkt samt CD-Wechsler ausgebaut und der Alpine eingebaut.

Die Bluetoothfunktion ist einfach genial!

Egal ob Handyfreisprecheinrichtung, oder Musikübetragung, alles funktioniert einwandfrei und lässt sich ohne Probleme einrichten.

 

Auch der Radioempfang hat sich massiv verbessert und die Hirschmann Scheibenantenne ist mit rausgeflogen (die aufgeklebte Antenne hat mich immer gestört, auch wenn kaum sichtbar).

 

Das allerbeste Tool ist aber die Fernbedienung, die ich mitgekauft habe!

Es ist einfach superbequem, von der Dinette aus den Sender zu wechseln oder die Lautstärke, oder auf MP3 umzuschalten oder ...

 

Einzige Funktion, die mein Alpine leider nicht hat ist ein Eingang für eine Heckkamera...

Aber eigentlich habe ich bisher die Kamera am Heck noch nicht vermisst - noch ist das Heck auch unbeschädigt :-))

 

Jetzt nur noch im nächsten Step die Zusatzlautsprecher im Tischbereich installieren, dann ist das Glück bzw. der Sound perfekt.

 

OK, ein bisschen mehr Bass wäre auch nicht schlecht - die (bereits aufgepimpten) Frontlautsprecher klingen doch etwas "dünn".

Also vielleicht dann noch einen aktiven Subwoofer hinter den Fahrersitz. Platz ist ja da, weil der CD-Wechlser weichen musste.

 

Es bleiben also noch Wünsche und Bastelarbeiten :-))

 

Mal sehen....

vorher Blaupunkt
vorher Blaupunkt
nachher Alpine
nachher Alpine
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Vespa hat kapitalen Motorschaden!

Vespa ohne Motor...
Vespa ohne Motor...

Unsere geliebte Vespa, die im Urlaub noch gute Dienste geleistet hat und uns viele km sicher überall hingebracht hat, ist nun leider mit einem brachialen Motorschaden ausgefallen.

 

Wir hatten Glück im Unglück, da es keine 100m von zuhause passiert ist.

 

Mit einem Schlag ging die Vespa aus und sprang nicht mehr an.

 

Zuerst hatte ich Hoffnung, dass es nur eine Kleinigkeit ist, wie gerissener Varioriemen oder so.

 

Aber nach Recherchen im Internet kam ich zu der Überzeugung, dass es vermutlich doch was Schlimmeres ist.

 

Also blieb mir nix anderes übrig als das gute Teil zu zerlegen!

Zuerst den Variodeckel abnehmen, was noch einfach ist.  Ich enteckte ein blockiertes Anlasserritzel und es kam wieder Hoffnung auf, dass es nur das ist.

 

Aber nach Ausbau vom Anlasser, war der Motor immer noch fest - also weiter zerlegen.

 

Kurzum, es zeigte sich dann, dass der Motor definitiv hinüber hist.

Steuerkette defekt, Einzelteile von einem Kugellager liegen im Motorraum usw.

 

Ich muss mich wohl oder übel nach einem andern Motor umsehen!

 

 

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